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02.03.2019

Andy Fritschi mit Podestplatz am Swedish Masters 2019

Das diesjährige Swedish Masters fand vom 22.-24. Februar 2019 in Göteborg statt. In der Landala Squashhall standen für die rund 62 Teilnehmer ( in 7 Kategorien) 9 Courts inkl. 1 Centercourt zur Verfügung. Die Organisation war wie man es von den Schweden erwarten durfte gut und es herrschte eine gute Stimmung. Der Shuttle Service funktionierte bereits für die Teilnehmer die am Donnerstag anreisten und das OK konnte alle Spiele im geplanten Rahmen durchführen, Schiedsrichter standen zur Verfügung und entlasteten so die einzelnen Spieler nach anstrengenden und teilweise emotionalen Spielen von ihren Pflichten. Am Samstagabend wurde eine kleine, aber feine Players Party mit ausgezeichnetem schwedischem Essen und in netter Ambiance durchgeführt. So bot sich auch die Gelegenheit mit den Spielerinnen und Spieler von anderen Nationen spannende Gespräche nicht nur über Squash zu führen. Alles in allem darf man festhalten, dass dieses Turnier mehr Teilnehmer verdient hätte und nebenbei die Stadt Göteborg auch eine Reise wert ist. Vermutlich wären auch mehr Spieler anwesend gewesen, hätte nicht gleichzeitig in Köln noch ein Deutsches Seniorenranglistenturnier stattgefunden. Nun zum sportlichen Teil…..

 

Die CH-Delegation umfasste dieses Mal nur 1 Teilnehmer. Andy Fritschi (M50+) startete mit einer optimalen Ausgangslage, als Nr. 1 gesetzt, ins Turnier.

Die Kategorie M50+ umfasste 16 Teilnehmer und es wurde zuerst in 4 Gruppen quasi eine Qualifikation gespielt, d.h. die jeweiligen Gruppensieger spielten um den Titel. Die Qualifikation stellte für Andy keine grossen Probleme dar und so konnte er sich in Ruhe auf die doch recht langsamen Courts einstellen und die Geschehnisse in der «Todesgruppe D» im Auge behalten. In der Gruppe D waren neben dem an Nr. 4 gesetzten Deutschen Illkay Kocak und der Nr. 5 Nico Gerritsen vor allem der nicht gesetzte Schwede Hakan Andreasson ein Gegner, den es zu beachten galt. Hakan Andreasson setzte sich dann auch klar und deutlich in seiner Gruppe durch, gewann wie Andy alle 3 Quali-Spiele und war somit der Halbfinalgegner von Andy.

 

Dieses Spiel hielt was die Affiche versprach! Es wurde ein Kampf auf höchstem Masters-Niveau, um jeden Punkt wurde gekämpft, kein Ball wurde verloren gegeben und das Spiel endete am Schluss nach gut 1 Stunde mit einem 11:6 im 5. Satz zu Gunsten von Andy. Andy stand somit in seinem 2. Finale auf der Tour und durfte sich auf einen weiteren skandinavischen «Dauerläufer» einstellen.

 

Der Final gegen den Finnen Esa Naukkarinen war wiederum eine enge Geschichte mit sehr umkämpften Punkten und Sätzen. Am Schluss nach über 45 Minuten aber mit dem besseren Ende für den Finnen (3:1 in den Sätzen). Runner Up am Swedish Masters war aber für Andy nach einigen Minuten der Frustbewältigung ein gutes Ergebnis, mit dem er zufrieden sein darf/kann. Alles gegeben!

 

Weiter geht es schon in ein paar Wochen in Santiago de Compostela (Spanien) mit dem Spanish Masters. Dort wird die Schweizer Delegation zwar auch nicht so gross vertreten sein, aber (hoffentlich) um die Podestplätze kämpfen können.