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21.09.2022

What a Team! GC Squash an den European Club Championships

Durch die Absage des Meisters 21/22 SC Grabs rückte der Vizemeister GC Squash als Gesandter der Schweiz an die European Club Championships (ECC) nach. Fünfzehn Clubmeister aus ganz Europa kreuzten vom 14.-17. September 2022 in Riccione die Klingen und marchten in einem spannenden Finale den Sieger der Squash Champions League aus.

Für das Fanionteam von GC Squash reisten Dimitri Steinmann, Davide Bianchetti, Louai Hafez und Marco Valpiani stilgerecht in einem Genesis GV 80 (https://www.genesis.com/ch/de/modelle/gv80.html) ans Turnier in die Emilia Romagna, um Blau-Weiss und die Schweiz an den ECC mit Stolz zu vertreten. 

Zuerst galt es, sich über eine Round Robin von vier Mannschaften für die Viertelfinals zu qualifizieren. Mit den Champions aus England (Roehamton Club), Schweden (Intersquash Club) und Belgien (De Vaart Notre Dame) wurde der Grasshopper Club in eine starke Gruppe gelost. Die erste Begegnung gegen die Schweden sollte sich später als kruxial herausstellen, denn das erreichte 2:2 wurde trotz mehreren Satzgewinnen (7:6) nicht als ‚winning draw‘ gewertet (die Regeln des ESF sahen dies nicht vor), sondern „nur“ unentschieden mit je einem gewonnenen Punkt. So mussten am Nachmittag die Belgier dran glauben, welche von GC 3:1 bezwungen wurden. Die dritte Partie gegen Roehampton am 2. Turniertag war wiederum sehr umstritten, endete aber 1:3 zugunsten des Gegners. Da die Schweden parallel die Belgier auseinandernahmen, ergab es einen Gleichstand in gewonnenen Matches, sodass am Schluss das Satzverhältnis ganz knapp zugunsten von Grasshopper Squash ausschlaggebend war (20:19 vs. 20:22 Sätze), was die angestrebte Viertelfinalqualifikation bedeutete.

Unter den 8 besten Meisterteams Europas wurde nun im Cupsystem gekämpft. Es wartete eine heikle Aufgabe gegen den italienischen Meister (New Squash Club Catania), die leider wegen lausigen 4 Pünktchen verloren ging. Trotz Gleichstand nach Matches (2:2) und Sätzen (6:6), entschieden die 86:90 Punkte dann aber knapp zugunsten Catanias über Sieg und Niederlage. GC Squash zeigte eine starke Reaktion und holte sich nach einem Sieg gegen die Dänen (Skovbakken) und einer Niederlage gegen die Nachbarn aus Österreich (SG Eder Matmaker OÖ) noch den guten 6.ten Rang. 

Alles fein säuberlich und tabellarisch hier: https://www.europeansquash.com/sport/drawsheet.aspx?id=9FB145BE-1FDC-4557-86E1-ECE83DB76A32&draw=21

Europäischer Clubmeister wurde der SC Paderborn aus Deutschland (mit der CH Nr. 1 Nici Müller im Team), welcher den französischen Champion Mulhouse in einem spannenden Final niederkämpfte. Gesichtet wurden Weltklassespieler wie Mathieu Castagnet, Borja Golan, Greg Lobban, Adrian Waller und viele starke U20er, die bald für Furore sorgen werden; darunter garantiert auch unser Schützling Louai Hafez (19), der all seine Matches für GC gewann. Bravo! 

Leider wurde die sympathischste Mannschaft an den ECC nicht prämiert, ansonsten wir sicher Gold geholt hätten. Wir haben jedoch Blut geleckt und peilen in Zukunft einen in den Courts ausgespielten Turniersieg an, was nur in Bestbesetzung möglich sein wird. Jedenfalls wurde der Teamspirit dank viel‚ italianità’ beim Ausgang anständig zelebriert und zwischendurch lag sogar noch ein Bad im Meer drin.

What a Team!

Kurzer Clip (7") auf dem Nachhauseweg nach dem Sieg gegen die Dänen von Skovbaggen