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27.03.2020

CURLING | GEL(I)EBTE TRADITION

Der jährliche Besuch der Ruderer bei den Curlern ist aus der Agenda nicht wegzudenken. Eine schöne Tradition, bei welcher der GC Spirit gelebt wird. Dieses Jahr – noch zur Zeit, da es kein Begegnungsverbot wegen des Coronavirus gab – fanden sich neben den „jährlichen“ Curlern der Ruder Sektion auch ein paar neue Gesichter ein. Einem Mitglied der Ruder Sektion ist es auch zu verdanken, dass ein paar Vertreter der Unihockey Sektion anwesend waren. Dieser hatte beim Fondue Essen nach dem Pondhockey Turnier so vom Anlass geschwärmt, dass die Unihockey Crew neugierig wurde und angefragt hat, ob auch sie teilnehmen dürften.

Der Abend startete mit einem leckeren Drei-Gang-Menü im Rink5. Man sass sektionsübergreifend oder mit seiner Gruppe zusammen, tauschte das Neuste aus und stimmte sich auf den Anlass ein. Nach dem Essen begrüsste Heike Hofer, die Präsidentin der Curling Sektion, die Anwesenden und gab Sibylle Maier das Wort für die organisatorischen Details.  Nachdem die Schuhe gefasst, allenfalls bequemere Kleidung anezogen worden waren, konnte die Curlinghalle um 20 Uhr betreten werden. Hier gab’s zunächst ein paar Hinweise zur Sicherheit und schon folgte die Aufteilung der Teilnehmer. Die geübteren Spieler – es waren zum Glück genügend für zwei Mannschaften - lieferten sich nach einem kurzen Einspielen während fast zwei Stunden auf dem Rink 3 einen ausgeglichenen Kampf. Und so manchem wurde bewusst, wie schwer es doch ist die perfekte Länge zu spielen.

Auf den Rinks 1 und 2 führten die Curler die Anfänger ins Spiel mit Stein und Besen ein. Bald wusste jeder, wie der Stein abzugeben ist, das Wischen funktioniert und welches die wichtigsten Regeln des Spiels sind. Ein Mitglied der Ruder Sektion musste leider aufgrund einer Daumen-Verletzung die Zuschauerrolle einnehmen, was seiner guten Laune zum Glück aber nichts anhaben konnte. Die Curler fragen sich heute noch, wie man sich am Daumen verletzen kann – definitiv keine alltägliche Verletzung in der Curling Szene, wie von den Ruderern zunächst vermutet wurde. So ergab es sich, dass vier Ruderer gegen vier Vertreter der Sektion Unihockey ein Plauschspiel austrugen und die Curler den Skips im Haus und den Spielern bei der Steinabgabe mit Rat und Tat zur Seite standen. In den ersten beiden Ends konnte jedes Team einen Stein schreiben und so musste ein 3. End über Sieg und Niederlage entscheiden. Viele Steine lagen gut platziert vor oder im Haus und mal lag das eine Team näher am Zentrum und dann wieder das andere. Am Schluss schrieben die Unihockey-Vertreter einen Stein und konnten so das Spiel für sich entscheiden.

Zwei Stunden Curling spielen machten durstig und so hatten sich nicht nur die Sieger ein kühles Bier verdient. In der gemütlichen Runde wurde nochmals über Gott und die Welt diskutiert oder man liess den einen oder anderen gespielten Stein Revue passieren. In Erinnerung bleiben die vielen interessierten, fröhlichen und zufriedenen Gesichter. (hh)

Text: hh, Bilder: Fotografenteam Vera Gugolz, Gioia Waser, Markus Hoppler