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24.05.2019

FUSSBALL | INAKZEPTABLES VERHALTEN

GC FUSSBALL muss derzeit leiden, nicht nur wegen des historischen Abstiegs, sondern auch wegen des inakzeptablen Verhaltens einer relativ kleinen Gruppe selbsternannten GC Fans, die sich als absolute Chaoten geoutet haben.

GC Fussball konnte in dieser Saison den Abstieg nicht verhindern, was einer historischen Niederlage gleichkommt. Das ist bitter. Aber es ist hinlänglich bekannt, dass Niederlagen ebenso zum Sport gehören wie Siege. Nicht umsonst ist der Sport eine ausgezeichnete Lebensschule. Die Sportler lernen, im Wissen, dass "der Wind rasch drehen kann", Siege nicht allzu hoch zu hängen und Tiefschläge zu verarbeiten. "Mund abputzen und weiter" ist in der aktuellen Situation, in der der erstmalige Abstieg seit 70 Jahren ver- und aufgearbeitet werden muss, wohl eine sehr saloppe Aufforderung an die Verantwortlichen. Aber ich denke, sie werden verstehen, was gemeint ist.

"Mund abputzen und weiter" geht aber absolut nicht für die sogenannten Fans, nennen wir's doch klar, für die Chaoten. Die inakzeptablen Vorkommnisse in Sion und Luzern müssen zu Konsequenzen führen. Das Verhalten der kleinen Gruppe in der GC Fankurve führten zu zwei Forfait-Niederlagen, zu happigen Bussen und zu Geisterspielen sowie zu riesiger Image-Schädigung, nicht nur für den GC Fussball, sondern für den Gesamtvereins, dem weitere zehn Sportarten (in elf Sektionen) angeschlossen sind. Und es brachte die echten GC Fans in Misskredit.

Wenn die Chaoten schon forderten, dass die Spieler sich bis auf die Unterhosen auszuziehen hätten, weil sie des GC Trikots nicht würdig seien, dann müssen in erster Linie sie selbst die GC Fan-Utensilien ablegen! Denn solche Anhänger sind nicht würdig, sich im Umfeld des Grasshopper Club zu bewegen.

So oder so, für Otto Normalverbraucher ist schwer nachvollziehbar, dass vor allem in Luzern die Anführer der Chaoten vor laufenden Kameras unbehelligt posieren und ihre vermeintliche Stärke demonstrieren konnten. Ein Fussball-Stadion kann doch kein rechtsfreier Raum sein. Es wurde schon viel darüber gesprochen und geschrieben. Jetzt gilt es, die Missstände zu beseitigen, dh. die entsprechenden Massnahmen in engem Schulterschluss mit der Justiz, der Polizei, dem SFV, aber auch der Liga durchzusetzen. 

Zurück zum Fussball: Wenn jetzt nach 70 langen, langen Jahren der Abstieg hingenommen werden muss ist das bitter, aber es bedeutet nicht das Ende. Wenn von den Verantwortlichen die richtigen Schlüsse gezogen werden, kann diese Situation auch als Chance genutzt werden, mit Anlauf aus der zweiten Reihe. Aber wichtig ist, dass nicht nur (wieder) ein Pflästerchen auf die Wunde gelegt, sondern zunächst eine gründliche Wundbehandlung vorgenommen wird. Dass an der Spitze von GC Fussball ein Arzt wirkt, der sich damit auskennt, macht Hoffnung.

Der wahre Fussball- und GC Freund, weiss, dass auch in der Brack.ch Challenge League guter Fussball geboten werden kann, der dann auch eine Unterstützung durch die echten GC Anhänger verdient.